Ausstellung Hannelore Nenning - Aquarelle und Radierungen - 04.05. - 28.07.2017

Ausstellung Hannelore Nenning - Aquarelle und Radierungen - 04.05. - 28.07.2017

Hannelore NENNING

Hannelore Nenning

Geboren in Lienz/Osttirol

Studien: Akademie der bildenden Künste in Wien (Diplom für Malerei, Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung); Akademie für angewandte Kunst in Wien (Grafik); Sommer­akademie Salzburg (Radierung); Universität Wien (Germanistik, Kunstgeschichte, Mag. phil.)

Große Aquarell- und Radier-Zyklen über europäische Kultur- und Natur­landschaften; Fügerpreis, Preise bei Internationalen Wettbewerben für Aquarellmalerei ("Sinaide Ghi", Rom; "Premio Agazzi", Mapello)
Tiroler Umweltpreis für künstlerische Projekte.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 04. Mai 2017, um 19:00 Uhr in der DolomitenBank-Galerie am Südtiroler Platz 9 in Lienz eröffnet

  • Gründungsmitglied und Ausstellungskoordinatorin der Künstlergruppe „Nationalparkmaler“
  • Freischaffende Malerin und Grafikerin
  • Ausstellungen im In- und Ausland

Werke im öffentlichen Besitz:

  • Graphische Sammlung Albertina, Wien
  • Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien
  • Amt der Tiroler Landesregierung
  • Niederösterreichisches Landesmuseum
  • Kulturämter der Städte Wien, Lienz, Salzburg, Klagenfurt, Strassburg/Kärnten, Moscenicka Draga/Kroatien
  • Sommerakademie Salzburg
  • Färbereimuseum Gutau
  • Museum Schloss Bruck, Lienz
  • Columbus Centre, Toronto

Atelier: Weidachweg 24, A 9990 Nussdorf/Osttirol

atelier@hannelore-nenning.at

www.hannelore-nenning.at

Die Ausstellung in der DolomitenBank-Galerie zeigt Aquarelle und Radierungen, die den berühmten Gletscherfluss Isel und manch unbeachtete Sehenswürdigkeit am Tauernbach, der Schwarzach, dem Kalserbach und weiteren Bächen ins Zentrum der Betrachtung rücken. Hannelore Nenning präsentiert diese Darstellungen vergleichend neben Landschaftsbildern aus anderen Weltregionen und verdeutlicht damit die Besonderheit der Osttiroler Fließgewässer. Durch die Auswahl und Anordnung der Exponate will die Künstlerin auch darauf aufmerksam machen, dass wir den landschaftsästhetischen Wert unserer Flusslandschaften nicht geringer einschätzen sollten als jenen selbst unserer bekanntesten Berge.

Diese Ausstellung soll auch als ein sichtbarer Kommentar zu diversen Kunsttheorien des vorigen Jahrhunderts verstanden werden: die einst (und von manchen noch immer) propagierte „Befreiung der Kunst vom Gegenstand” zeitigt gegenstandslose Kunst, die keine erfassbare Aussage hat. Wer sich, wie Hannelore Nenning, mit seinem Publikum über ein bestimmtes Thema, ein „Bildmotiv”, auf visuellem Wege verständigen will, kann auf den „Gegenstand” nicht verzichten.

Ein anderes Postulat, mit dem sich zeitgenössische KünstlerInnen ständig konfrontiert sehen, lautet, dass sie „Noch-nie-Dagewesenes” zu bieten hätten, wenn sie der Beachtung wert sein wollen. Diese Forderung führt bekanntermaßen zu immer absurderen Kreationen. Und sie bedeutet eine schier unüberwindliche Hürde für all jene Künstlerinnen und Künstler, die die Zeichen der Zeit erkennen und fühlen, dass es jetzt wichtiger wäre, auf Unwiederbringliches hinzuweisen, als zum Selbstzweck Novitäten zu entwerfen. Die Achtlosigkeit, mit der wir das noch vorhandene Schöne hinnehmen, gefährdet den Fortbestand.

Hier sehen Sie die Fotos der Vernissage vom 04.05.2017

Details

  • Datum:
    04.05.2017 bis 28.07.2017
  • Ort:
    DolomitenBank-Galerie, Südtiroler Platz 9, 9900 Lienz
  • Beginn:
    19:00 UHR
  • Dauer:
    während der Schalteröffnungszeiten: MO - FR 08.00-12:15 und 14:00-16:00 Uhr