Die neue Zahlungsanweisung verwendet IBAN und BIC

IBAN und BIC

Die neue Zahlungsanweisung – der neue österreichische Einheitsbeleg für Überweisungen – löst die bisher gebräuchlichen Belege (Zahlschein, Überweisung, Erlagschein) vollständig ab.

Ab sofort können Sie innerhalb Österreichs und im gesamten SEPA Raum mit Ihrem persönlichen IBAN überweisen.

IBAN

Was ist die IBAN?

IBAN“ ist die internationale Darstellung einer Bankverbindung. Die exakte Bezeichnung lautet „International Bank Account Number“, kurz eben „IBAN“.

Ein „Alleskönner“, ein einheitliches Kontokennzeichen, das ein Konto europaweit eindeutig und sicher identifiziert. Die IBAN besteht größtenteils aus genau den Zahlen, die bereits heute in einem Zahlungsauftrag anzugeben sind. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Angaben von Empfänger (Konto) und Empfängerbank (Bankleitzahl) in einer Kolonne zusammengefasst sind und durch vier zusätzliche Stellen ergänzt wurden.

Somit setzt sich die IBAN aus dem ISO-Länderkennzeichen, einer Prüfziffer, der Bank-Identifikation (Bankleitzahl) und der Kontonummer zusammen. Je nach nationaler Spezifikation kann die IBAN unterschiedlich lang sein, jedoch maximal 34-stellig. Eine österreichische IBAN besteht immer aus 20 Stellen.

Welche Informationen stecken in der IBAN?

Hier ein Beispiel einer österreichischen IBAN:

IBAN

Die integrierte Prüfziffer ermöglicht es, die IBAN des Empfängers auf Richtigkeit zu überprüfen, noch bevor die Zahlung durchgeführt wird.

Kann man eine IBAN errechnen?

Bitte errechnen Sie sich die IBAN Ihrer Zahlungsempfänger nicht selbst! Wenn keine eindeutigen Angaben zur IBAN auf Drucksorten, z.B. Rechnungen, ersichtlich sind, fragen Sie lieber den Zahlungsempfänger nach seiner IBAN. Bei Überweisungen ins Ausland kann eine falsch angegebene IBAN zu Rückleitungen und in Folge zu Kosten führen. Die formale Richtigkeit einer IBAN können Sie unter www.stuzza.at überprüfen.

Wo ist die IBAN zu finden?

Die IBAN ist kein Geheimnis! Sie ist auf Ihrem Kontoauszug und zusätzlich in der Electronic Banking-Umsatzübersicht ersichtlich. Jederzeit griffbereit ist die IBAN auf der Bankomatkarte.

BIC

Was ist der BIC?

Diese drei Buchstaben stehen für „Business Identifier Code“ und sind die weltweit gültige und eindeutige Kurzbezeichnung einer Empfängerbank oder eines Unternehmens. Bis Juli 2010 stand die Abkürzung BIC für „Bank Identifier Code“ (Bankkennzeichen - im übertragenen Sinne Bankleitzahl). Da nun auch Unternehmen direkt am SWIFT-Netz teilnehmen können, wurde der Name geändert.

Der BIC ersetzt Bankleitzahl inkl. Name und Adresse einer Bank im Langtext. Zahlungsempfänger können diese internationale Bankleitzahl ihrer kontoführenden Bank auch unter der Bezeichnung „SWIFT“, „SWIFT-Code“ oder „SWIFT-Adresse“ angeben.

BIC bei Inlandszahlungen bzw. Auslandszahlungen (innerhalb der EWR)

Bei Zahlungen innerhalb von Österreich und des EWR ist die Angabe der BIC nicht notwendig.(seit 01.02.2016) Da die IBAN auch die Bankleitzahl enthält, woraus die Empfängerbank eindeutig identifiziert werden kann.

BIC bei Auslandszahlungen (außerhalb der EWR)

Der BIC ist für grenzüberschreitende EURO Zahlungen au0erhalb des EWR wichtig. Sind auf einer Rechnung verschiedene Angaben zu einer Bank angeführt, wählen Sie immer die BIC.

Beispiel

Der BIC besteht meistens aus 8, manchmal auch aus 11 Stellen. Er setzt sich aus einem Kennzeichen zur Bankidentifikation, dem ISO-Länderkennzeichen, einem Regionscode und fallweise noch ergänzend aus einer Zweigstellenbezeichnung zusammen.

Beispiel 8-stellig für Hauptanstalten:

Beispiel: BIC Hauptanstalten

Beispiel 11-stellig für Zweiganstalten (Filialen):

Beispiel BIC Filialen

Wo ist die BIC der kontoführenden Bank zu finden?

Sie ist auf Ihrem Kontoauszug und zusätzlich in der Electronic Banking-Umsatzübersicht ersichtlich. Jederzeit griffbereit ist die BIC auf der Bankomatkarte.