
„Meine Arbeiten entstehen im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Loslassen.
Mit Acryl auf Leinwand arbeite ich in Schichten, die ich mit der Rakel auftrage, verschiebe und wieder überdecke. Dieser Prozess ist für mich ein Dialog – ein stetiges Werden, bei dem jede neue Schicht das Vorherige nicht verdrängt, sondern transformiert.
Die Rakel ist dabei eines meiner wichtigsten Werkzeuge. Sie erlaubt mir, Spuren sichtbar werden zu lassen und gleichzeitig Raum für Veränderung zu schaffen. Das wiederholte Auftragen und Abtragen ist ein Akt des Vertrauens: darauf, dass im Unvorhersehbaren etwas Neues entsteht.
Neben der bewussten Geste spielt der Zufall eine zentrale Rolle. Durch den Einsatz von Schwämmen und anderen Materialien lasse ich Strukturen entstehen, die sich meiner vollständigen Kontrolle entziehen. Ich greife nicht in jeden Prozess ein – vielmehr lasse ich zu, dass das Bild seinen eigenen Weg findet.
Meine Arbeiten sind geprägt von diesem Wechselspiel: zwischen Intention und Intuition, zwischen Eingriff und Hingabe. Sie laden dazu ein, sich auf das Ungeplante einzulassen und in den Schichten Spuren von Bewegung, Zeit und Veränderung zu entdecken.“

Während das stimmungsvoll beleuchtete Bankgebäude und die Auslage – mit einem „Blick ins Atelier von Egger-Lienz“ sowie einem lebensgroßen, beleuchteten Abbild des Künstlers am Südtiroler Platz – zum Hereinkommen einluden, fanden sich an drei Abenden rund 300 Kunstinteressierte in der DolomitenBank-Galerie zur Ausstellung „Albin Egger-Lienz und der Teufele-Maler“ ein. Aufgrund des großen Andrangs wurde an zwei Terminen zusätzlich live in den Schalterraum der DolomitenBank übertragen.
Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche und Wirtschaft – darunter Bischof Dr. Hermann Glettler – lauschten dem kunsthistorischen Vortrag von Dipl.-Vw. Erich Mair, der mit spannenden, fast krimihaften Details für besondere Aufmerksamkeit sorgte. Nach den Dankesworten seitens Dipl.-Vw. Mair an Partner und Unterstützer des Projektes wie den TVB-Osttirol und die DolomitenBank, würdigten die Besucherinnen und Besucher mit tosendem Applaus vor allem Mairs Einsatz und Ausdauer, welche nach der zweijährige Vorbereitungsphase zu diesem außergewöhnliche Ausstellungsprojekt führten.
Bei einem kühlen DolomitenBank-Bier, feiner Suppe und herzhaften Tapas herrschte eine feierliche Stimmung – nicht zuletzt deshalb, weil die Eröffnungsveranstaltung am Montag, den 08. September exakt auf den 100. Jahrestag der Einweihung der Kriegergedächtniskapelle bei St. Andrä/Lienz fiel.
Einen stimmungsvollen Ausklang bereitete zudem auch der Originalfilm zur Einweihung der Kriegergedächtniskapelle aus dem Jahr 1925, der noch bis zum Ende der Ausstellung am 09. Jänner 2026 in der Galerie in zu sehen ist.

SICHERHEITSINFORMATION:
Update | Aktuelle Betrugsversuche
Derzeit verzeichnen wir ein stark erhöhtes Aufkommen an Betrugsversuchen. Kriminelle gehen dabei immer professioneller vor und nutzen gezielt Social Engineering: Sie täuschen Vertrauen vor, geben sich als Bank, Unternehmen oder Behörde aus und setzen Betroffene unter Druck.
Zunehmend kommen dabei auch künstliche Intelligenz und täuschend echte Inhalte zum Einsatz – etwa fehlerfreie Nachrichten, gefälschte Profile in sozialen Medien oder scheinbar offizielle Schreiben.
AKTUELL HÄUFIGE BETRUGSMASCHEN:
Ziel: Zugriff auf Ihre Banking- und Kartendaten oder die Freigabe von Zahlungen.
SO SCHÜTZEN SIE SICH:
Die DolomitenBank fordert Sie niemals telefonisch, per E-Mail, SMS oder Messenger zur Weitergabe von Zugangsdaten, Aktivierungscodes oder zur Freigabe von Zahlungen auf.
Im Zweifel kontaktieren Sie uns direkt über die bekannten Wege.
Ihre DolomitenBank

Rund 150 Literaturbegeisterte folgten am 24. Juni der Einladung der DolomitenBank zur Präsentation des neuen Thrillers „JOHN“ von Bestsellerautor Bernhard Aichner. Die Veranstaltung im DolomitenBank-Saal am Südtiroler Platz war ein voller Erfolg und bot den Gästen nicht nur spannende Einblicke in das Werk des Autors, sondern auch ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Literatur und bildender Kunst.
Aichner las ausgewählte Passagen aus seinem neuen Roman und beeindruckte mit seiner packenden Erzählweise sowie persönlichen Einblicken in die Entstehungsgeschichte von „JOHN“. Viele Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, sich ihr frisch erworbenes Exemplar vom Autor persönlich signieren zu lassen. Der Bücherverkauf wurde in Kooperation mit der Tyrolia Lienz abgewickelt.
Ein besonderes Highlight bot die Ausstellung in der Galerie der DolomitenBank: Zu sehen waren Mixed Media Arbeiten, Radierungen und Lithografien von Bernhard Aichner – Werke, die seine künstlerische Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellten. Beim anschließenden Umtrunk mit Buffet klang der Abend in geselliger und inspirierender Atmosphäre aus.
Die gelungene Veranstaltung unterstrich eindrucksvoll den hohen Stellenwert von Literatur und Kunst in der Region. Mit diesem Abend setzte die DolomitenBank einmal mehr ein starkes Zeichen als engagierter Förderer von Kunst und Kultur in Osttirol. Durch Veranstaltungen wie diese schafft sie nicht nur Raum für kreative Begegnungen, sondern bringt Menschen zusammen – im Zeichen von Inspiration, Dialog und regionaler Verbundenheit.

"Heraus aus der Rezession." mit Univ.-Prof. MMag. Gabriel Felbermayr, Ph.D.